Der Begriff Telekommunikation, zu Deutsch Fernmeldewesen, bezieht sich auf den Transport von Informationen über große Distanzen. Bereits im 18. Jahrhundert wurden von optischen Telegrafen und Heliografen sichtbare Signale verwendet.

Zum Heutigen Verständnis der Telekommunikation gehört die Integration moderener Technologien, wie sie aus den Wissenschaftszweigen der Elektronik, Funktechnik und allgemeiner Übertragungstechnik bereit stehen.
Zu den ersten modernen Diensten gehörten die Telegrafie (Fernschreiben) und die Telefonie (Fernmelden). Auch beim Betreiben von Anlagen haben Datenübertragungsdienste, durch die Ermöglichung der Fernüberwachung und –steuerung räumlich entfernter Objekte, eine zentrale Funktion.
Alle Vorgänge zum Aussenden, Übermitteln und Empfangen von Signalen mittels Telekommunikationsanlagen werden im deutschen Telekommunikationsgesetzt definiert. Hierzu gehören Dienste wie Rundfunk und Fernsehen, Telefax, Mobiltelefonie, Internet u.v.a.

Bei Betrachtung der Telekommunikation und Weltweite Kapazität im Jahr 1986, betrug das angefallene effektiv genutzte Volumen zur globalen bidirektionalen Nutzung 281 Petabyte. Mit einer durchschnittlich jährlichen Wachstumsrate von 28% stieg das Volumen auf 65 Exabyte (65000 Petabyte) im Jahr 2007. Dies entspricht in etwa einem täglichen Datenaustausch von sechs Tageszeitungen pro Person.
Die wirtschaftliche Telekommunikationsbranche unterteilt sich in die Betreiber von Telekommunikationsnetzwerken und den Anbietern von Dienstleistungen – den sog. Service Providern. Zu den zehn weltweit größten Telekommunikationsunternehmen gehören NTT Japan, die Deutsche Telekom oder Vodafone aus Großbritannien.